Donnerstag, 18.8. Berg
Heute galt es die Burg zu erobern. Gestartet wurde die ganze Mission beim Fuchswirt. Nach etwa 2km „lockeres Einrollen“ auf der „Ebene“ folgte der Anstieg auf die Burg. Man fand die verschiedensten Taktiken. Die einen wollten möglichst viel Schwung mitnehmen und fuhren den Berg mit ca. 40km/h und großer Scheibe an – man kann sich vielleicht ausmalen, wie weit sie kamen… (ehe sie standen bzw. rückwärts rollten – vielleicht hilft ja ein zweiter Anlauf…?!). Andere gingen es geschickter und etwas vorsichtiger an. Geschunden hat sich wohl jeder. Die Sonne machte es noch etwas angenehmer… Auch Gerhard kämpfte sich mutig voran und lies seine Kontrahenten einfach stehen. Seine Gegner, die in bisher nur als Lokomotive kannten, mussten bald feststellen, dass ihnen der ganze Windschatten heute nichts bringen würde und sie auf sich allein gestellt waren. Schließlich mussten sie ihn ziehen lassen. Er eroberte den Gipfel in 7:40 Minuten als 12. von 26 in seiner Klasse. Das bedeutet einen Punkt für Gerhards Tasche!!! Gratulation!!
So ein Rennen ist hart. Wenn man alles gegeben hat, kann man glücklich sein.
Was muss das für ein schönes Gefühl sein, sich den Berg rauf zu kämpfen, dabei alles zu geben, die Ziellinie (Erlösung des Schmerzes) endlich zu überqueren und dann so fertig sein, dass man nicht mal absteigen kann… Dann hat man es richtig gemacht =).